Die Kapazität des Werkleitungstrassees im Sonnenbergtunnel ist erschöpft. Als Folge von Versinterung und Korrosion können die Leitungen und Kabel oft nicht mehr ausgewechselt werden. Die Kabel liegen zum Teil brandgefährdet auf der Zwischendecke des Zuluftkanals. Im Ereignisfall sind sie stark gefährdet. So wird vom Grosshof her über den Tunnelröhren ein neuer Stollen bis an die Baselstrasse gebaut. Er führt von der Tunnelzentrale Sonnberg Süd (TZSS) vorbei an der Tunnelzentrale Sonnenberg Mitte (TZSM) direkt in die Tunnelzentrale Sonnenberg Nord (TZSN). Vor Beginn der Gesamterneuerung «Cityring» müssen sämtliche Leitungen in den neuen Werkleitungsstollen umgelegt sein. Dazu werden die neuen Systeme vollständig aufgebaut, bevor die alten gekappt werden. Die beiden Wassertransportleitungen (Ø 300 und Ø 400 mm) des städtischen Versorgungsnetzes (ewl), die heute unter der Fahrbahn liegenden, werden zu einer 500 mm Wassertransportleitung zusammengefasst und in den Werkleitungsstollen verlegt. Die fünf bestehenden Querverbindungen zwischen den beiden Röhren werden durch drei weitere ergänzt. Dadurch wird alle 150 m ein Fluchtweg zur Verfügung stehen. Von allen Querverbindungen werden vertikale Verbindungsschächte zum Werkleitungsstollen erstellt. Weder diese Verbindungsschächte noch der Werkleitungsstollen werden zum Fluchtweg ausgebaut. Die Querverbindungen werden mit Hydranten ausgestattet, die über die Verbindungsschächte an die Transportwasserleitung angeschlossen werden. |