Grafische Darstellung
P1 Erneuerung Lehnenviadukt
Der Lehnenviadukt Reussegg–Lochhof wurde Anfang der 70er-Jahre erstellt und ist seit gut 35 Jahren in Betrieb. Entsprechend besteht in verschiedener Hinsicht Erneuerungsbedarf: Angesichts des stetig wachsenden Verkehrsaufkommens sowie der höheren Lasten (40 t) muss die Tragsicherheit des Viadukts stellenweise erhöht werden. Die Brückenlager sind teilweise überbeansprucht und schadhaft. Das Widerlager hat sich merklich gesetzt. Die Fahrbahnbeläge, die Abdichtungen und die Entwässerungen sind schadhaft und stellenweise undicht. Der unterschiedlich aufgebaute Belag hat die Tendenz zu Rissen. Die Leitschranken haben ihre Lebensdauer erreicht und genügen den heutigen Richtlinien nicht mehr. Sie müssen ersetzt werden. Die im Mittelstreifen vorgesehene Möglichkeit für den Fahrbahnwechsel muss verlängert werden.
Wichtige Massnahmen:
Fahrbahn
  • Die fehlenden beziehungsweise ungenügenden Standspuren werden ergänzt.
  • Für die Bauzeit wird eine zusätzliche Fahrspur erstellt.
  • Die Mittelstreifenüberfahrt wird verlegt und verlängert.
  • Die Leitschranken werden ersetzt.
Viadukt
  • Der Lehnenviadukt wird mit zusätzlichen Stahlträgern verstärkt.
  • Die Brückenlager werden ersetzt oder mit Mikropfählen gesichert.
  • Die Widerlager, Pfeiler und der Oberbau werden instandgesetzt.
Abdichtung, Belag und Brückenentwässerung
  • Abdichtung und Belag werden ersetzt.
  • Die Brückenentwässerung wird ersetzt.
Herausforderungen:
  • Die Stützmauern müssen vor den Hauptarbeiten der Gesamterneuerung rückversetzt werden.
  • Qualitätskritische Arbeiten müssen während des ganzen Jahres – auch im Winter – ausgeführt werden. Dies bedingt Zelte für den Schutz vor Witterungseinflüssen, teilweise sogar mit Beheizung.
  • Zwischen Lehnenviadukt und Reussporttunnel erfolgen die Verkehrsumstellungen für die Nachtsperrungen der restlichen Teilabschnitte.
  • Die Instandsetzung und Verstärkung des Lehnenviadukts wird im Schichtbetrieb während des Tages ausgeführt.
Termine:
Baubeginn:
2009
Bauende:
2013
Kosten:
ca. CHF 58 Mio.
Bauherrschaft:
Bundesamt für Strassen, Filiale Zofingen ( www.astra.admin.ch)
Übersichtskarte
Weitere Informationen
zum Teilprojekt:
PDF-DateiProjektbeschrieb                 
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Projektleitung:
Bundesamt für Strassen
ASTRA Filiale Zofingen
Brühlstrasse 3
4800 Zofingen
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